Wie funktioniert die Bundestagswahl?

Bei der Bundestagswahl haben die Wähler zwei Stimmen. Bild: dpa

Alle Deutschen ab 18 Jahren dürfen wählen gehen, das nächste Mal am 27. September. Der Wähler geht in ein Wahllokal und bekommt dort einen Stimmzettel in die Hand gedrückt. Mit dem geht er in eine Wahlkabine. So kann niemand sehen, welche Partei er wählt, denn das ist seine Privatsache. Bei der Bundestagswahl hat jeder Wähler zwei Stimmen. Das bedeutet, dass er zwei Kreuze auf dem Stimmzettel machen kann.

Erste Stimme

Mit der ersten Stimme wählt man einen Politiker aus seinem Wahlkreis. Also aus dem Gebiet, in dem man selbst wohnt.

Wahlkreise

Ganz Deutschland ist in 299 Wahlkreise eingeteilt. In jedem Wahlkreis können sich Angehörige der Parteien zur Wahl stellen. Gewinnen kann aber nur einer. Der Gewinner geht mit einem so genannten Direktmandat in den Bundestag und das ist unabhängig vom Gesamtergebnis seiner Partei. So wird sichergestellt, dass alle Regionen in Deutschland auch im Bundestag in Berlin vertreten sind.

Zweite Stimme

Seine zweite Stimme gibt der Wähler einer Partei. Die Anzahl der antretenden Parteien ist von Wahl zu Wahl unterschiedlich. Zur letzten Bundestagswahl am 13. September 2013 traten insgesamt 34 Parteien an. Diese Zweitstimme ist sehr wichtig für die Parteien, denn sie entscheidet über die Aufteilung der Sitze im Bundestag. Je mehr Zweitstimmen eine Partei bekommt, desto mehr Sitze erhält sie auch. Es gibt natürlich auch viele kleinere Parteien, die gewählt werden können. Eine Partei muss mindestens 5 Prozent der Stimmen erhalten, um in den Bundestag zu kommen. Das nennt man 5-Prozent- Hürde. Es gibt aber eine Ausnahme: Schafft eine Partei die 5 Prozent nicht, dafür aber mindestens drei Direktmandate, kommt sie auch ins Parlament. red

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