PFUXX auf dem Potzberg

PFUXX versteht sich gut mit dem Falken Sammy. Zeichnung: Andro Hiegel

In den Ferien wollte PFUXX mit seinem Freund Lars zum Wildpark auf den Potzberg fahren. Bereits am Anfang des Parks war Lars ganz begeistert: Er hatte an der Kasse extra Futter gekauft und fütterte nun die Ziegen. Ein besonders aufdringlicher Ziegenbock wollte ihm das ganze Futter wegfressen. Nur mit Mühe konnte Lars auch noch den anderen Tieren etwas abgeben. PFUXX wartete geduldig vor dem Gehege, er durfte leider nicht mit hinein. Als die beiden Freunde weitergingen, sahen sie Gänse, Esel, Kaninchen und Waschbären. „Schau mal, ein Pfau!“, rief Lars plötzlich. „

Ist der aber schön.“ Sie liefen weiter und kamen an Wildschweinen und Elchen vorbei. Schließlich gelangten sie zu den Greifvögeln. „Wahnsinn“, sagte Lars und zeigte auf einen Andenkondor. „Die können eine Flügelspannweite bis zu 3,50m haben.“ Gleich würde die Flugschau beginnen. Auf die freute sich Lars ganz besonders. Leider durfte PFUXX nicht daran teilnehmen. Hunde waren auf der Schau verboten, und die nette Frau an der Kasse hatte gesagt, dass auch Füchse nicht dabei sein durften. Also stellte er sich weit weg und konnte nur aus der Ferne beobachten, was alles so vor sich ging. Der Falkner kam mit einem riesigen Uhu und stellte ihn als „Sammy“ vor. Die Kinder durften sein Gefieder streicheln. Dann ließ er ein paar Falken durch die Lüfte fliegen und warf ihnen immer etwas zum Fressen zu. Ein Falke war sehr frech, er schnappte sich doch tatsächlich die Mütze von Lars! Die bekam der Junge aber gleich darauf vom Falkner wieder zurück. Nach den Falken kamen die Geier. Jetzt durften ein paar Kinder die Tiere füttern.

Sie bekamen dazu einen Lederhandschuh, auf dem die Vögel landen konnten. Ihre Krallen waren nämlich so scharf, dass sie sonst vielleicht die Arme der Kinder zerkratzt hätten. PFUXX war ein bisschen traurig, dass er nicht direkt bei der Flugschau dabei sein durfte. Plötzlich erschrak er. Der freche Falke, der vorhin die Mütze von Lars geklaut hatte, war von hinten auf seine Schulter geflogen. Neugierig fragte er: „Warum kommst du denn nicht näher?“ Nach dem ersten Schreck antwortete der Reporter: „Weil ich dir und den anderen Vögeln keine Angst machen will.“ Der Falke lachte. „Ich habe keine Angst vor dir. Gefällt dir unsere Vogelschau?“ „Und wie! Jetzt noch umso mehr, weil ich einen echten Falken auf der Schulter habe.“ Schließlich flog der Vogel wieder zu seinem Falkner zurück. PFUXX war begeistert und konnte es kaum erwarten, seinem Freund Lars von dem Erlebnis zu berichten.

 

Von Andrea Schnepp

PFUXX auf dem Potzberg

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.